Preview – Neue Länder

Nun ist es sicher, einen Tag nach dem Schweizer Nationalfeiertag den ich natürlich in der Schweiz feiern werde, fliege ich zum ersten Mal nach Amerika und später nach Kanada. Und zwar gleich für drei Wochen. Schon seit Jahren hege ich den Wunsch in das Land der unbegrenzten Möglichkeiten zu Reisen und nun wird er ganz unverhofft und nur durch eine glückliche Fügung auf einmal wahr. Doch damit nicht genug, genau heute, an diesem bewölkten Sommertag erlebe ich eine weitere persönliche Premiere – ich reise das erste Mal in meinem Leben in den Osten. Und zwar nach Dresden. Ich bin gespannt was ich erleben werde in den nächsten Monaten, fernab der Heimat.

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Wie man seine Muttersprache verlernt

Es ist uns Menschen wohl allen irgendwie eigen, dass wir versuchen uns anzupassen und irgendwo dazu zu gehören. Diesem Umstand habe ich es zu verdanken, dass ich mir von meinen Landsleuten immer öfter anhören darf wie schlecht doch mein Schweizerdeutsch geworden ist. Und das nach nur acht Jahren fernab der Heimat. Anfangs war es genau anders herum, jeder Deutsche mit dem ich mich länger unterhielt wollte nach einiger Zeit wissen was das denn für ein sonderbarer Dialekt sei den ich da spräche. Und was sich, wie eine Banalität – die Jeder irgendwie kennt – anhören mag, stellt sich bisweilen als großes Hindernis heraus, wenn ich versuche meinen Freunden in der Schweiz komplexere Zusammenhänge oder Ausführungen irgendwelcher Erlebnisse zu schildern. Mittlerweile übe ich heimlich Schweizerdeutsch indem ich während der Arbeit Schweizer Internetradio höre – hilft nur mäßig.

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Preview – Das Matterhorn Unternehmen

Vor einigen Tagen habe ich wieder einmal einen Flug in die Heimat gebucht um meinen Vater zu besuchen und endlich dieses Bild zu schiessen, von dem ich schon seit Monaten Jahren rede. Das Bild soll später einmal, im Panorama-Format auf eine Forex Platte gezogen, mein Wohnzimmer zieren. Und ich freue mich darauf nach all den Jahren wieder einmal mit meinem Vater in die Berge zu gehen, wie wir es früher ganz oft gemacht haben und dann lange nicht mehr. (http://www.youtube.com/watch?v=suhkom614Sk)

Freilich könnte ich das Bild auch einfach irgendwo kaufen oder ohne zu bezahlen aus dem Netz laden, doch fehlte dann die Geschichte dahinter, die erzählt wie die Trophäe eigenhändig eingefangen und zu Papier gebracht wurde.

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Schweizer Pass

Bei meinem neuerlichen Besuch in der Schweiz habe ich ich in Erfahrung gebracht, dass die Schweizer Botschaft in Berlin mir die Erlaubnis geben muss als Auslandsschweizer in meiner Heimat einen Pass zu beantragen. Üblich wäre es nämlich in der Botschaft des jeweiligen Landes in dem man sich als Schweizer gerade befindet den Pass zu beantragen. Ich müsste also mehrere hundert Kilometer durch die Republik fahren nur um einen neuen Ausweis zu bekommen.

Und streng genommen brauche ich auch überhaupt keinen neuen Pass, meiner ist noch Jahre gültig. Aber die Einreise in die USA ist eben nur mit ganz bestimmten Schweizer Pässen oder einem überteuerten Visum möglich. Die USA scheinen sich also auch vor eidgenössischen Terroristen zu fürchten.

Was macht man nicht alles um etwas von der Welt zu sehen.

(Bild via twicepix)

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Fünf Franken

Fünf Franken

Wie oft musste ich mir schon, in Anbetracht der grotesk großen fünf Franken Münze, Sprüche von deutschen Freunden anhören? “Wie groß ist dann eure zehn Franken Münze, tragt Ihr die dann um den Hals?” usw. Und wenn man einmal darüber nachdenkt – zurecht. Warum haben wir denn ein Geldstück welches derart groß und offensichtlich etwas unhandlich ist?

Damals, als Kind war es allerdings schon immer etwas sehr besonderes, wenn man ein fünf Franken Stück besaß. Es versprach einiges an “Wert” und man konnte damit bis zu fünf Eis am Stiel oder bis zu zwei Bratwürste oder Cervelat kaufen (Je nach Veranstaltung). Doch trug man es damals kaum als große Last mit sich herum, sondern vielmehr als kleinen Schatz den es zu hüten galt, bis sich eben ein geeigneter Gegenwert fand.

Das Fünf-D-Mark Stück beispielsweise wurde nunmehr durch einen fünf Euro Schein ersetzt, was aufgrund von diversen unpraktischen Eigenschaften eines rund zehn Gramm schweren Geldstückes auch Sinn machte. Ob es in der Schweiz in absehbarer Zeit wohl auch “neues” Geld geben wird? Ich bin gespannt…

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